13. Januar 2026

Lev Unterberg erkämpft eine Goldmedaille auf dem internationalen Turnier Matsuru-Dutch-Open in Eindhoven

Lev Unterberg erkämpft eine Goldmedaille auf dem internationalen Turnier Matsuru-Dutch-Open in Eindhoven

Lev Unterberg erkämpft eine Goldmedaille auf dem internationalen Turnier Matsuru-Dutch-Open in Eindhoven.

Sophie Eifert und Julian Graeber erkämpften einen guten fünften Platz

Schon seit 1975 findet in Eindhoven ein internationales Turnier statt. Das Turnier hat sich zu einem sehr starken Turnier entwickelt. 15028 Judoka aus 17 Nationen waren mit den Topathleten angereist. Die leistungsstärksten Kämpfer/innen der Judoabteilung nutzen immer das Turnier, um sich mit internationalen Topkämpfern zu messen und Erfahrungen auf diesem Niveau zu sammeln. In der AK u18 waren Karl Knackstedt, Benedikt Manemann, Lev Unterberg, Julian Graeber und Greta Lage dabei. In der AK u21 startete nur Sophie Eifert.

Einen sehr Toptag erwischte Lev in der 81 kg Klasse. Hochmotiviert ging er in den Wettkampf und gewann alle Vorrundenkämpfe mit verschiedenen Techniken vorzeitig. Im Halbfinale stand aus Schweden ein Konterspezialist Lev gegenüber. Gut eingestellt konnte Lev den Schweden mit einer überraschenden Technik voll erwischen und ins Finale einziehen. An den Finalgegner aus Holland haben sich die Gegner in den Vorkämpfen die „Zähne ausgebissen“ und frustriert die Matte verlassen. Lev jedoch ließ sich davon nicht beeindrucken, kämpfte stark mit Willensstärke, Wettkampfhärte und Dynamik gegen den unbequemen Gegner. Mit einer Beintechnik donnerte er seinen Gegner voll mit Kraft und Schwung auf die Matte und beendete auch das Finale vorzeitig und gewann sehr überlegen die Goldmedaille in dieser starken Gewichtsklasse.

Eine sehr gute Chance auf eine Medaille ließ Julian in der Klasse bis 90 kg liegen. Zwar musste Julian im ersten Kampf gegen einen Gegner aus Litauen eine Niederlage einstecken und in die Trostrunde einziehen. Doch hier zeigte er in drei Kämpfen sehr gute Leistungen und kämpfte sich bis ins „kleine Finale“ vor wo es um den dritten Platz und die Bronzemedaille geht vor. Unerwartet patzte Julian als er beim Übergang in die Bodenlage eine Unaufmerksamkeit beging und in einem Haltegriff seinen Gegner die Bronzemedaille überlassen musste. Der fünfte Platz ist zwar ein gutes Ergebnis aber die Medaille war futsch.

Benedikt in der 55 kg Klasse konnte einmal mit einer Kontertechnik glänzen, musste aber dann nach zwei Niederlagen ausscheiden. Ebenso erging es Greta in der 57 kg Klasse auch sie musste nach einem Sieg und zwei Niederlagen ausscheiden. Karl musste kurzfristig in eine höhere Gewichtsklasse wechseln. Auch Karl musste zwei Niederlagen einstecken und schied aus.

Sophie in der 57 kg Klasse startete mit guten Leistungen, gewann die Vorrundenkämpfe und qualifizierte sich für das Halbfinale. Die Halbfinalgegnerin war gut eingestellt und Sophie musste sich geschlagen geben. Jetzt im Kampf um die Bronzemedaille sollte mit einer Leistungssteigerung das ersehnte Ergebnis die Medaille erkämpft werden. Sophie konnte sich nicht auf die quirlige Gegnerin einstellen und musste sich unglücklicherweise mit dem fünften Platz zufriedengeben.

Trainer Klaus Büchter: „Nach internationalen Trainingscamps wo unsere Judokas sehr gute Leistungen und Motivation gezeigt haben, war ich auf die ersten Wettkämpfe auf diesem hohen Niveau gespannt. Klar habe ich gehofft das einige um Medaillen mitkämpfen können, dass es aber eine Goldmedaille wird, ist schon zufriedenstellend. Julian und Sophie konnten leider die Chance auf eine Medaille nicht nutzen, was ich ihnen so sehr gewünscht habe, denn in der Vorbereitung waren beide sehr stark. Zeit zur Weiterentwicklung haben noch Karl, Benedikt, Julian und Greta sie sind auch noch im nächsten Jahr in der AK u18 startberechtigt und werden dann mitmischen können. Die nächsten Herausforderungen für die AK u18 und u21 sind die Qualifikationskämpfe für die Deutschen Meisterschaften in Leipzig und Potsdam“.

Der Stellakämpfer Lev Unterberg mit der Goldmedaille und Trainer Klaus Büchter