50 Jahre Judoabteilung Stella Bevergern (1975 – 2025)
Aktionen im Jubiläumsjahr:
Die Gründung der Judoabteilung Stella Bevergern
Die Judoabteilung des FC Stella Bevergern wurde am 17. Juni 1975 offiziell gegründet.
Den Anstoß für diesen Schritt gab der damalige 2. Vorsitzende von Stella Bevergern, Werner Schürbrock. Dessen Sohn Ralf nahm gemeinsam mit sechs Freunden bereits seit 1972 bei der JG Ibbenbüren am Judotraining teil. Um ihnen die Teilnahme am Training in Ibbenbüren zu erleichtern, stellte Werner Schürbrock den firmeneigenen VW-Bus seiner Kfz-Werkstatt zur Verfügung, mit dem Trainer Klaus Büchter die Jugendlichen zum Training brachte.
Durch diesen Einsatz wurde der Judosport in Bevergern schnell populär und zog viele neue, interessierte Jugendliche an. Ab 1972 fand das Training – noch ohne offizielle Abteilung – auch in Bevergern in der dortigen Turnhalle statt. Mit Unterstützung von Klaus Büchter gelang es, erste Judomatten von der JG Ibbenbüren auszuleihen sowie ein Trainerteam aufzustellen. Zu den ersten Trainern gehörten neben Klaus insbesondere Norbert Theilen und Franz-Josef Urban. Die wachsende Begeisterung und das zunehmende Interesse bestärkten Werner Schürbrock schließlich darin, eine eigenständige Judoabteilung innerhalb des Vereins Stella Bevergern ins Leben zu rufen.
Bei der Gründungsversammlung im Vereinslokal mit 76 Interessierten, zählte die Abteilung bereits 40 Mitglieder – eine beachtliche Zahl, vor allem für eine Sportart, die in der Region damals noch wenig bekannt war. Zum ersten Abteilungsleiter wurde Karl-Heinz Diersmann gewählt, Vater von drei judobegeisterten Söhnen. Klaus Büchter übernahm das Amt des Sportwarts und Haupttrainers, während Ludwig Tübing als erster Schriftführer fungierte. Ab dem 1. Oktober 1975 löste ihn Klaus Rohlmann ab. Im Vorfeld hatte der Rat der Stadt Bevergern den Kauf einer Judomatte (36 qm) übernommen. Bereits drei Jahre später kam es zur Erfüllung der vom Verband vorgeschriebenen Mindestgröße, als weitere 64 qm zur Aufstockung auf insgesamt 100 qm (Voraussetzung für den Wettkampfbetrieb) angeschafft wurden.
Am 12. Februar 1976 stellte die neue Judoabteilung den Antrag auf Aufnahme in den Nordrhein-Westfälischen Judo-Verband (NWJV). Nach einigem Schriftwechsel wurde die Aufnahme am 30. Juli 1976 durch den Verband bestätigt.
Schon früh trat die Abteilung öffentlich in Erscheinung: Zum ersten Mal beim 1975 durchgeführten Familiensportfest. Am 24. Juni 1976 fand im Rahmen des 65-jährigen Vereinsjubiläums ein Freundschaftskampf gegen die 2. Mannschaft der JG Ibbenbüren statt, den Stella Bevergern mit 5:4 gewann. Drei Tage später demonstrierte die Abteilung beim großen Familiensportfest erneut Judo vor großem Publikum – mit positiver Resonanz. Trotz der kurzen Zeit ihres Bestehens erfolgte im Gründungsjahr die erste Gürtelprüfung. Alle 21 Gemeldeten durften nach bestandener Prüfungsabnahme den gelben Gürtel tragen.
Bereits ein Jahr nach der Gründung, im Sommer 1976, umfasste die Abteilung rund 50 aktive Judoka. Die anfängliche Skepsis gegenüber der neuen Sportart hatte sich damit schnell gelegt. Die engagierte Aufbauarbeit trug früh Früchte und legte das Fundament für eine bis heute erfolgreiche Judoabteilung.

Die größten Wettkampferfolge der Judoabteilung:
Mannschaftserfolge

Einzelerfolge
Chronik
Folgt…











