Judoka Lev Unterberg ist Deutscher Meister bis 81 kg, Julian Graeber erkämpft den 5. Platz bis 90 kg
Judoka Lev Unterberg ist Deutscher Meister bis 81 kg, Julian Graeber erkämpft den 5. Platz bis 90 kg
Judoka Lev Unterberg ist Deutscher Meister bis 81 kg
Julian Graeber erkämpft den 5. Platz bis 90 kg
Toller Erfolg unserer Judoabteilung
Mit großer Vorfreunde starteten die qualifizierten Judoka zu den Deutschen Meisterschaften nach Leipzig. Für Karl Knackstedt bis 50 kg, Greta Lage bis 57 kg und Julian Graeber bis 90 kg war es die erste Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, denn die genannten sind im nächsten Jahr auch noch startberechtigt. Lev Unterberg bis 81 kg war schon mit einer Bronzemedaille im letzten Jahr erfolgreich dabei.
Hochmotiviert, mit sehr viel Selbstvertrauen und Willensstärke startete Lev in den Wettkampf. Schon in den Kämpfen der Vorrunde zeigte Lev das er diese Meisterschaft mit Technik, Dynamik und Wettkampfhärte gewinnen will. Die ersten Gegner wie David Beimer von TV Vohenstrauss, Florian Werkle von JC Ingelheim und Johann Schenke von JC Halle wurden von Lev eindrucksvoll alle vorzeitig besiegt. Im Halbfinale gegen Ole Fenski von Budokan Lübeck wurde es schon spannend, der ebenfalls sehr körperlich starke und technisch versierte Gegner machte einen sehr starken Kampf. Doch jetzt behielt Lev taktisch klug kämpfend die Übersicht und erzielte die siegbringende Wertung und das Finale war erreicht. Der Gegner Michail Minich körperlich sehr stark von TSV Schwieberdingen war ebenfalls mit sehr guten Leistungen ins Finale gekommen. Das Finale entwickelte sich zu einem Krimi, zwar konnte Lev seinen Gegner immer kontrollieren und beschäftigen, aber es gelang ihm nicht eine Wertung zu erzielen. Durch die gute Physis, Wettkampfausdauer und Wettkampfhärte konnte Lev seinen Gegner permanent beschäftigen und ihn taktisch alle Möglichkeiten rauben. Das Kampfgericht musste nach dreimaliger Bestrafung wegen Passivität gegen Beimer den Kampf vorzeitig beenden. Lev konnte den Deutschen Meistertitel verdient und eindrucksvoll unter dem Jubel der Stellaanhänger gewinnen.
Ein zweites „heißes Eisen“ aus der Stella Trainingsgruppe startete mit Julian in der 90 kg Klasse. Leider war der Losgott kein Stellaner. Einer der Titelfavoriten wartete schon im zweiten Kampf, nachdem Julian Raphael Kunz von FC Puchheim in den ersten Sekunden besiegen konnte. Topkämpfer Jerome Goltz von PSV Olympia Berlin war für alle die Nummer eins, doch Julian gelang es in diesem Kampf über sich hinauszuwachsen. Lange konnte er die Angriffe abwehren und zur Überraschung aller Fachleute gelang Julian mit einer Kontertechnik eine große Wertung. Der Gegner startete mit heftigen Angriffen eine Aufholjacht die Julian mit geschicktem ausweichen und taktischer Finesse kompensieren konnte und für alle überraschend den Kampf gewann. Lukas Veselov von TSV Kropp musste sich mit einem Haltegriff geschlagen geben und Julian landete überraschend im Halbfinale gegen Saged Al-Hassani von PSV Eisenach. Leider passierte Julian im Bodenkampf eine Nachlässigkeit und musste überraschend in einem Armhebel aufgeben. Die Enttäuschung war groß, doch nun ging es noch im „kleinen Finale“ um die Bronzemedaille wiederum gegen Goltz der sich erfolgreich durch die Trostrunde gekämpft hatte. Leider konnte jetzt der Berliner das Ergebnis umdrehen und Julian musste sich in einem Haltegriff geschlagen geben. Es blieb der undankbare fünfte Platz. Der Halbfinalgegner wurde Deutscher Meister somit hat Julian nur gegen den ersten und dritten verloren das könnte ein kleiner Trost sein.
Karl muss in diesem Jahr den Altersklassenwechsel und ein Gewichtsklassenwechsel kompensieren. Nach einem Sieg und zwei Niederlage musste Karl nach guten Leistungen ausscheiden. Greta startete auch mit einem Sieg und unterlag der späteren Deutschen Meisterin dazu noch einmal unnötig in der Trostrunde und schied ebenfalls aus. Julian Graeber, Karl Knackstedt und Greta Lage sind im nächsten Jahr in dieser Altersklasse noch startberechtigt, das sollte motivieren dann ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Klaus Büchter: „Ja endlich steht einer meiner Sportler bei einer Siegerehrung nicht in der „Botanik“ rum sondern mal ganz oben auf dem Protest. Was Lev in der Vorbereitung an Trainingsumfänge und Trainingsintensität geleistet hat ist für diese Altersklasse erstaunlich. Ich freue mich mit Lev über den Titelgewinn und mit Julian über das gute Ergebnis fünfter Platz. Außer Lev sind alle anderen 2027 noch startberechtigt und können bei weiterer intensiver Trainingsarbeit ebenfalls sehr gute Platzierungen erzielen. Die Trainingsgruppe ist auch etwas stolz auf die guten Ergebnisse, denn gute Trainingspartner sind auch für eine sportliche Weiterentwicklung sehr wichtig“.

























